Die vermeidende/restriktive Störung der Nahrungsaufnahme (engl. avoidant/restrictive food intake disorder, ARFID) ist durch eine Einschränkung der Nahrungsaufnahme gekennzeichnet.
Merkmal der Störung ist ein stark eingeschränktes Essverhalten, was zu deutlichen körperlichen Beeinträchtigungen führt, wie Gewichtsabnahme oder Mangelerscheinungen, oder mit einem deutlichen psychosozialen Leiden einhergeht. Sie beinhaltet kein verzerrtes Körperbild oder die Beschäftigung mit dem Körperbild (im Gegensatz zu Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa).
In den letzten Jahren registrieren wir in der Abt. für Kinder- und Jugendpsychosomatik der Fontane-Klinik eine zunehmende Häufung der Zuweisungen von Kindern und Jugendlichen mit ARFID-Symptomatik.
Wir möchten unserem aktuellen Wissens- und Konzeptentwicklungsstand bzgl. Ursachen, klinisches Bild und Behandlung der ARFID aus der Perspektive des multimodalen Teams der Kinder- und Jugendpsychosomatik/Ernährungstherapie der Fontane-Klinik präsentieren.
Referentinnen:
Frau Dr. Sorina Muntean
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Oberärztin in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychosomatik
Frau Sophie Gerlach-Bürger
Ernährungsberaterin
Frau Janna Wobser
Bezugstherapeutin in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychosomatik
Ort: Fontane – Klinik, Gymnastikhalle