Zykloide Psychosen - heute noch zeitgemäß?
Das Konzept der Zykloiden Psychosen stammt von Karl Leonhard (1904-1988).
Seine „Aufteilung der endogenen Psychosen und ihre differenzierte Ätiologie.“ (8. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart/New York 2003, ISBN 3-13-128508-7 (deutsch, englisch, italienisch, spanisch, japanisch) - Reprint der 6. Auflage 2024 bei De Gruyter) versucht, aus der Symptomatologie auf den Verlauf von Psychosen zu schließen und sie nosologisch (in eine systematische Krankheitslehre nósos = Krankheit, lógos = Lehre) einzuteilen.
Wir wollen uns das Konzept der Zykloiden Psychosen anschauen. Können wir damit etwas anfangen? Hat es eine Bedeutung? Lässt es sich im ICD 10 oder 11 darstellen?
Es wird eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen und mit eigenen Erfahrungen in Bezug zu setzen.
Referentin: Frau Dr. Dorothea Andreae
Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
Oberärztin in der Abteilung für Psychosomatik
Ort: Fontane – Klinik, Gymnastikhalle