Viele Rehabilitand*innen mit der Diagnose einer Alkohol- oder Betäubungsmittelabhängigkeit haben in Ihrer Vorgeschichte ein Kraftfahrzeug unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und die Fahrerlaubnis verloren. Eine solche Auffälligkeit im Straßenverkehr kann u.U. Auslöser für einen Therapiebeginn darstellen bzw. die Widererlangung der Fahrerlaubnis ein mögliches Motiv im Rahmen der Abstinenzentwicklung.
Vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis stehen Rehabilitand*innen oftmals vor vielen Fragen:
Welche formalen und inhaltlichen Anforderungen müssen Rehabilitand*innen mit Abhängigkeitsdiagnose nach einer Entwöhnungsbehandlung erfüllen, um eine MPU bestehen zu können?
Was ist eine MPU und wie läuft eine MPU konkret ab?
Was ist im Vorfeld einer MPU zu beachten (organisatorisch sowie inhaltlich)?
Müssen im Rahmen einer MPU-Abstinenznachweise vorgelegt werden und welche formalen Anforderungen müssen diese erfüllen?
Welche Bescheinigung über die Entwöhnungsbehandlung benötigen Rehabilitand*innen?
Im Rahmen des Vortrags werden zentrale Anforderungen bzw. Richtlinien für Rehabilitand*innen mit Abhängigkeitsdiagnose gemäß den Beurteilungskriterien für Fahreignung (4. Auflage) zusammengefasst, sowie Wissenswertes rund um den MPU-Ablauf und die Vorbereitung auf eine MPU dargelegt.
Referentin:
Dipl.-Psych. Vicki Verges
Verkehrspsychologische Gutachterin
Leiterin der Avus-Begutachtungsstellen für Fahreignung in Berlin
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
Ort:
Fontane – Klinik, Gymnastikhalle